Am 7.8.2012 kam der NPD Truck auch nach Halle. Im Vorfeld kam es hierbei zu mehreren schwerwiegenden Übergriffen der Polizei.
Da nun ein Ermittlungsverfahren gegen die beteiligten Beamt_innen der 2.Hundertschaft aus Magdeburg läuft, werden Zeug_innen gesucht, die hilfreich sein könnten.
Die Vorfälle fanden zwischen 16 und 17 Uhr an der Ecke Kleine Brauhausstraße/Waisenhausring statt.
Wenn ihr zur betreffenden Zeit vor Ort wart, bittet euch der Ermittlungsausschuss ein Gedächtnisprotokoll anzufertigen, auch wenn ihr die Übergriffe selbst nicht genau beobachten konntet, damit ein möglichst umfassendes Bild der Situationen, in denen es zu Polizeigewalt kam, zusammengetragen werden kann.
Was genau in ein Gedächtnisprotokoll kommt und was nicht könnt ihr hier nachlesen.
Bitte beachtet auf jeden Fall, dass ihr ausschließlich pgp verschlüsselte Mails schickt, falls das nicht möglich sein sollte gebt sie bitte persönlich während der Rote Hilfe Sprechzeiten ab.
Der Ermittlungsausschuss gibt weder eure Protokolle noch Inhalte der Protokolle ohne Rücksprache weiter.
Mehr Informationen findet ihr auf Indymedia
Am 1.Mai 2012 findet keine RH Sprechstunde statt.
Zahlreiche Menschen bekamen Post aus Lüneburg, nachdem sie den Aufruf der Kampagne „Castor? Schottern!“ unterschrieben haben. Ihnen wird vorgeworfen, öffentlich zu einer Straftat aufgerufen zu haben.
Am 15. März wurde hierzu das erste Urteil vom Amtsgericht Lüneburg gesprochen, der Betroffene wurde zu 15 Tagessätzen á 25€ verurteilt. Es wird ein Berufungsverfahren angestrebt.
Die Pressemitteilung der Kampagne könnt ihr hier nachlesen.
Solltet auch ihr betroffen sein und Interesse an anwaltlicher Beratung und/oder Unterstützung haben wendet euch an eure örtliche Rote Hilfe Gruppe.
Da Lena Stoehrfaktor leider krank geworden ist fällt das Konzert am 10.2 aus.
http://de-de.facebook.com/LenaStoehrfaktor

Anna und Arthur halten’s Maul! Immer und überall!
Lokale linke Strukturen, in ihrem Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung, werden immer präsenter und geraten durch ihr politisches Engagement immer öfter in die Mühlen der repressiven Staatsmaschinerie. Ob die Einkesselung von Antifa–Demonstrant*innen oder die gewaltsame Räumung von Castor–Blockaden, Beispiele für Repression sind zahlreich. Auch die Ortsgruppe Halle der Roten Hilfe setzt derartigen Repressalien ihre Solidarität entgegen. Das kostet Zeit, Nerven und vor allem Kohle.
Aber auch bundesweit ist momentan einiges am „Kochen“. So zum Beispiel bei Sonja und Christian aus Frankfurt am Main. Die beiden kommen aus der linken Bewegung der 60er und 70er Jahre, waren Aktivist*innen der militanten Anti-AKW-Bewegung. Sie engagierten sich schon damals gegen Knast, Repression und Rassismus. Seit September sitzt Sonja in U-Haft. Im Frühjahr 2012 soll ihnen der Prozess gemacht werden, lediglich basierend auf Konstruktionen von Staatsschutzjustiz und Kronzeug*innenaussagen. Vorgeworfen wird ihnen die angebliche Beteiligung an damaligen Aktionen der Revolutionären Zellen (RZ). Beide verweigern jegliche Aussage und Zusammenarbeit mit den Behörden, ohne Wenn und Aber.
Dieses Konzert soll daher auch ihnen dabei helfen, einen Teil der
Prozesskosten zu decken.
RESPECT & SOLIDARITY für Sonja und Christian und ihre konsequente
Aussageverweigerung.
Weitere Infos: verdammtlangquer.org







